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www.fensterundfassaden.at Kondenswasserbildung an Fenstern und Türen 1. Problemstellung/Erscheinungsbild In der kalten Jahreszeit kommt es an Fenstern und Türen oft ohne Niederschlags- Einwirkung (Regen, Schnee) zu Feuchtebildung infolge von Kondensation. Dieses Merkblatt bietet diesbezüglich Informationen und Hilfestellung. Kondensat kann bei Fenstern und Türen an folgenden Stellen entstehen: a) Raumseitig am Glas Pkt. 8a b) An den Dichtungen und in den Fälzen Pkt. 8b c) Außenseitig am Glas Pkt. 8c d) Im Bereich Fenster-/Wandanschluss Pkt. 8d e) Bei Bodenschwellen Pkt. 8e 2. Ursache der Kondenswasserbildung Rein physikalisch betrachtet, entsteht Kondensation (Übergang des gasförmigen Wasserdampfes der Luft in den flüssigen Aggregatzustand Wasser) dann, wenn feuchte Luft auf eine bestimmte Temperatur, die sog. Taupunkt-Temperatur abgekühlt wird. Durch dieses Naturgesetz entstehen in freier Natur entweder Nebel/Wolken/Regen oder durch Luft-Kontakt mit kälteren Oberflächen Tau, aber auch Kondensat in den unter Pkt. 1 beschriebenen - am Fenster unerwünschten - Stellen. Kondensatbildung ist also ein Klima-Gesetz, in unserem Fall allerdings im Mikroklima „Haus“. 3. Mikroklima „Haus“ Unser Wohnraum wurde und wird dem jeweiligen Stand der Technik entsprechend und hinsichtlich einer Minimierung des Heizwärmebedarfes errichtet. Diese Standards entwickeln sich ständig weiter, d.h. es werden auch die jeweils gültigen gesetzlichen Wärmedämmvorgaben und zuletzt auch Luftdichtigkeit-Bestimmungen sowie Einbauvorschriften umgesetzt. Dadurch erhält man luftdichte Gebäude mit schwankenden Innenklimata. Um Kondensation zu verhindern, braucht man folglich öffenbare Fenster (keine Festverglasungen) u/o Lüftungs-Einrichtungen. 4. Behaglichkeit

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