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www.fensterundfassaden.at werden. Weiters sind Wärmebrücken von der Außenwand/Leibung zur Innenwand/Leibung durch äußeres Dämmen zu verhindern. Somit kann es im Anschlussbereich nicht zu Kondensation kommen. e) Bei Bodenschwellen: Aufgrund konstruktiver Erfordernisse sind Haus- und Balkontürschwellen, sowie barrierefreie Schwellenausführungen hinsichtlich Kondenswasserbildung ein wärmetechnischer Schwachpunkt. 9. Lüftungsarten – Lösungen a) Stoßlüftung: Der gesamte Luftmengen-Austausch erfolgt in kurzer Zeit bei voll geöffneten, möglichst gegenüberliegenden Fenstern. Anschließend wird die kalte Luft durch die wärmespeicherfähige Bausubstanz rasch erwärmt. Für eine wirksame Feuchteabfuhr muss die Stoßlüftung mit dazwischen liegenden längeren Aufwärmphasen täglich mehrmals wiederholt werden, vor allem zu Beginn der kalten Jahreszeit, um die nur langsam abtrocknenden Einrichtungs- und Kleidungs-Stücke sowie Betten auf ein niedrigeres Feuchteniveau zu bringen. (Siehe auch Pkt. 6a). Je kälter die Außenluft ist, desto größer ist der Trocknungseffekt beim Lüften. b) Mechanische Lüftungssysteme: Wenn die Stoßlüftung nicht genügt, bzw. nicht in ausreichendem Maße zu gewährleisten ist, kann der notwendige Luftwechsel auch zentral oder dezentral über gesteuerte Ventilatoren - möglichst in Verbindung mit Wärmerückgewinnung - erfolgen. Dabei ist auf eine fachgerechte Anordnung und Einstellung – druckneutral, eher Unterdruck, Überdruck unbedingt vermeiden – entsprechend der Herstellerrichtlinie zu achten. 10. Impressum Herausgeber: Plattform Fenster und Fensterfassaden Bundeswirtschaftskammer Wiedner Hauptstrasse 63 A-1045 Wien www.fensterundfassaden.at Hinweis: Grundlage dieser Info sind in der Hauptsache Arbeiten und Erkenntnisse der Arbeitsgemeinschaft der Mitglieder der Plattform Fenster und Fensterundfassaden Irgendwelche Ansprüche bzw. Rechtsverbindlichkeiten können aus der Veröffentlichung nicht abgeleitet werden.

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